Hideaki Yamanobe & Thomas Reifferscheid & Yasemin Hakverdi




15.11.-20.12.2014



Eröffnung am Freitag, 14. November, 18-21h
Zur Einführung um 19h spricht Jürgen Raap, Kunstkritiker, Köln.




Öffnungszeiten

Di–Fr 12–19h, Sa 12–18h und nach Vereinbarung



Die abstrakte Malerei von Hideaki Yamanobe wird den schwarzen Stein-Skulpturen von Thomas Reifferscheid gegenübergestellt. Zusätzlich präsentieren wir in Zusammenarbeit mit Desislava Eick Art Consulting ausgewählte Arbeiten von Yasemin Hakverdi.

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Hideaki Yamanobe (*1964 in Tokyo) ist ein Grenzgänger zwischen ostasiatischer und europäischer Kultur. Er lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Köln, Düsseldorf und Tokyo. Sein Farbraum beschränkt sich auf Schwarz, Weiß bzw. deren Ausmischung als Grau und einer Palette zwischen Ziegel- bis Karminrot. Die Mischungen wiederum lassen eine Vielfarbigkeit erblicken, die nur in der Natur wahrnehmbar ist. Inspiriert von nicht-greifbaren Phänomenen wie Licht, Wolken und Nebel, verzichtet Yamanobe auf streng figürliche Darstellung, um diesen diffusen Bereich der Erscheinungen und deren Stimmung atmosphärisch und malerisch in Szene zu setzen.

 

Thomas Reifferscheid (*1962 in Bochum, lebt und arbeitet in Köln und Berlin) arbeitet meist mit harten Steinen wie Gabbro (Basalt) oder Granit. Die Formen seiner abstrakten Skulpturen orientiert er an einfachen geometrischen Grundformen. Sie lassen einen engen Bezug zur Architektur erkennen. Durch den Wechsel von polierter glänzender und rauer matter Oberfläche entwickeln sie eine reizvolle, haptisch erfahrbare Ästhetik, eine Poesie aus Material und Struktur. Der Bildhauer lässt sich für seine Stein-Skulpturen von den jeweiligen Materialeigenschaften einerseits und von zeitlosen Symbolen wie Stelen, Toren oder Kuben andererseits inspirieren. Diese architektonischen Stilmittel, die ihm als Ausgangspunkt dienen, verändern sich während der Arbeit und nehmen eine neue, eigene Identität an.

 

Der multimedial und international ausgerichtete Werdegang der Künstlerin Yasemin Hakverdi (*1961 in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen) ist neben ihren türkisch-deutschen Wurzeln maßgebend für eine experimentelle Herangehensweise in ihrer Kunst. Die Entwicklung von Werkserien über mehrere Jahre verleiht dabei ihrem Schaffen Kontinuität und Tiefe. In ihren oft großformatigen Gemälden treffen abstrakte Elemente auf Schrift und andere universelle Symbole, wobei der frei-gestische Farbmittelauftrag mit den grafischen Formen in ein Spannungsverhältnis tritt. Weiteres bildbestimmendes Element ist der Einsatz von Schlagmetall seit Mitte der neunziger Jahre. Neueste Bilder überraschen mit der Frische und Strahlkraft von Lackfarbe.

Galerie Biesenbach <br> Hideaki Yamanobe <br> Memories
Galerie Biesenbach
Hideaki Yamanobe
Memories
Galerie Biesenbach <br> Thomas Reifferscheid <br> Black Flames
Galerie Biesenbach
Thomas Reifferscheid
Black Flames
Galerie Biesenbach <br> Yasemin Hakverdi <br> Shine bright like a Diamond
Galerie Biesenbach
Yasemin Hakverdi
Shine bright like a Diamond